Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) ist neben der analytischen Psychotherapie und der Verhaltenstherapie das dritte „kassenzugelassene“ Verfahren in der ambulanten Praxis. Als eigenständiges Verfahren verbinden es gemeinsame Wurzeln mit der analytischen Psychotherapie und seine stärkere Orientierung an der aktuellen Problemlage der Patienten mit den humanistischen Psychotherapieverfahren und der Verhaltenstherapie. Im stationären Bereich, wie z.B. in psychosomatischen – und Reha-Kliniken, ist die TP zumeist in Kombination mit Kunst-, Musik- u. körpertherapeutischen Verfahren ein häufig angewandtes Verfahren.
Die TP umfasst eine Reihe verschiedener Methoden, denen folgende Annahmen zugrunde liegen:
Klienten, die sich für eine TP entscheiden, versuchen mittels der Therapie die ihnen zunächst unüberwindbar erscheinenden Blockierungen in ihrer Arbeits- oder Beziehungsfähigkeit aus ihrer eigenen persönlichen Geschichte heraus zu verstehen, um dann in weiteren Schritten ihre Beziehungsmuster so zu verändern, dass es den eigenen Bedürfnissen nach Lebenssinn und Lebensfreude eher entspricht.